Welche jungen Menschen sind betroffen?
- Junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren, die suizidgefährdet Ein Mensch ist suizidgefährdet, wenn er darüber nachdenkt, nicht mehr leben zu wollen. Dies kann in sehr schwierigen Krisensituationen der Fall sein oder wenn ein Mensch über lange Zeit krank, zum Beispiel depressiv, ist. sind und deshalb Hilfe benötigen.
- Junge Menschen, die in ihrer Familie oder ihrem Freundeskreis Personen haben, die suizidgefährdet sind oder sich selbst umgebracht haben.
Welche zentralen Auswirkungen hat das Gesetz auf junge Menschen?
Mit dem Gesetzentwurf soll das Suizidpräventionsgesetz verabschiedet werden. Es sollen verschiedene Maßnahmen zur Aufklärung und Information rund um das Thema Suizid Suizid bedeutet, wenn sich jemand selbst das Leben nimmt. Ein anderes Wort hierfür ist Selbsttötung oder Selbstmord. erarbeitet werden. Dadurch soll die Zahl der Suizidversuche und Suizide möglichst verringert werden.
- Es soll eine Bundesfachstelle für Suizidprävention Zur Suizidprävention gehören Maßnahmen, die einen Suizid – also eine Selbsttötung – verhindern sollen. gegründet werden. Die Aufgabe dieser Bundesfachstelle soll darin bestehen, Informationsmaterial und Maßnahmen zum Thema Suizidprävention zu erarbeiten. Hierfür sollen zum Beispiel digitale Informationsangebote oder Telefonhotlines weiterentwickelt werden. Durch die Entwicklung von solchen Angeboten können sich junge Menschen besser zu diesem Thema informieren und diese Hilfsangebote wahrnehmen.
- Zudem sollen künftig einheitliche Empfehlungen für Fort- und Weiterbildungsprogramme zum Thema Suizidprävention entwickelt werden. Diese sollen sich an Personen bestimmter Berufsgruppen richten, z. B. an Lehrerinnen und Lehrer. Dadurch könnten Lehrerinnen und Lehrer gefährdete Schülerinnen und Schüler besser über mögliche Hilfsangebote informieren.