Welche jungen Menschen sind betroffen?
- Junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren, die ihre elektronische Patientenakte (ePA) selbst nutzen und verwalten.
- Junge Menschen, die für die Verwaltung ihrer ePA einen Vertreter einsetzen möchten. Die ePA ist eine digitale Akte für gesetzlich Versicherte, in der medizinische Daten wie Arztbriefe und Impfungen gespeichert werden können. Für Kinder unter 15 Jahren entscheiden in der Regel die Eltern über die Nutzung der ePA.
Welche zentralen Auswirkungen hat das Gesetz auf junge Menschen?
Das Gesetz soll helfen, dass die elektronische Patientenakte (ePA) mehr genutzt wird.
- Jugendliche ab 15 dürfen ihre ePA eigenständig verwalten. Die ePA läuft normalerweise über eine App. Es gibt Ombudsstellen Eine Ombudsstelle ist eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, bei Fragen oder Problemen mit Behörden, Firmen oder in diesem Falle den Krankenkassen. , die bei der Verwaltung der ePA helfen, wenn man die App nicht benutzt. Die Ombudsstelle kann dabei unterstützen, Vertreter zu benennen und zu löschen.
- In Zukunft soll es möglich sein, über die ePA digital Termine zu buchen. Dies könnte den Zugang zur digitalen Gesundheitsversorgung Digitale Gesundheitsversorgung bedeutet, dass Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten medizinische Betreuung auf digitaler Ebene wahrnehmen können. Das bedeutet, dass sie zum Beispiel eine App – hier die ePA-App – nutzen können, um Termine zu buchen oder ihre Akten einzusehen. vereinfachen. Neu ist auch, dass die Ombudsstellen einem dabei helfen können, Vertreter für die Verwaltung dieser Funktionen einzutragen oder zu löschen. So können zum Beispiel junge Menschen, die die App nicht selber nutzen wollen oder können, von digitalen Gesundheitsangeboten profitieren.