Arbeit-von-morgen-Gesetz

Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung (Stand: 14.02.2020)

Was regelt das geplante Gesetz?

Mit dem Gesetz sollen Beschäftigte, Auszubildende und Menschen, die in Zukunft einen Beruf erlernen wollen, auf die Veränderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden.

Hierfür soll zum Beispiel die Berufsausbildung besser gefördert werden, damit junge Menschen einen zukunftsfähigen Beruf erlernen können und so Zeiten der Arbeitslosigkeit besser vermieden werden können. Die Assistierte Ausbildung soll zum Beispiel dauerhaft verfestigt und ausgebaut werden. Das bedeutet, dass junge förderungsbedürftige Menschen vor und während ihrer betrieblichen Berufsausbildung individuelle Unterstützung und sozialpädagogische Begleitung bekommen sollen.

Außerdem sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit geringer Qualifizierung in Zukunft einen Anspruch auf die Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung erhalten. Dieser Anspruch soll an bestimmte Voraussetzungen gebunden sein, wie zum Beispiel an verbesserte Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt.

Welche jungen Menschen sind betroffen?

Von dem Gesetz sind in der für den Jugend-Check relevanten Altersgruppe12-27 Jahre  junge Menschen bis 27 Jahre betroffen, die schon im Beruf sind oder eine Ausbildung machen oder machen wollen.

Besonders betroffen sind auch junge Menschen, für die zum Beispiel der Einstieg in den Arbeitsmarkt eine besondere Hürde darstellt. Dies kann zum Beispiel für junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss oder einer fehlenden Berufsausbildung gelten.

Welche zentralen Auswirkungen hat das Gesetz für junge Menschen?

Durch das Gesetz können sich die Bildungsbedingungen und die Bildungsmöglichkeiten junger Menschen verbessern. Der Ausbau der Assistierten Ausbildung kann zum Beispiel dazu führen, dass sich die Berufschancen junger Menschen verbessern. Denn junge förderungsbedürftige Menschen können während der Ausbildung Unterstützung erhalten. Dadurch können sie möglicherweise ihre Ausbildung erfolgreich abschließen und davor geschützt sein, in Zukunft nur eine geringer qualifizierte Beschäftigung auszuüben.

Allerdings soll die Vorphase der Assistierten Ausbildung meist in Vollzeit ausgeübt werden. Durch diese Regelung kann zum Beispiel jungen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder familiären Verpflichtungen der Zugang zu dieser Bildungsmöglichkeit erschwert werden.

Auch der Anspruch auf Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung kann junge Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss in ihren individuellen Rechten stärken und ihnen einen leichteren Zugang zu Bildungsangeboten und Bildungseinrichtungen ermöglichen. Jungen betroffenen Menschen kann es dadurch leichter fallen, ihren Abschluss zu erreichen.

Interesse geweckt?

Hier kannst du den Jugend-Check im Detail nachlesen, so wie er an das entsprechende Ministerium ging.

Zum ausführlichen Jugend-Check
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