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Jugend-Check zum ReferentenentwurfRegierungsentwurf
02. März 2026

Wohnraummietrecht II

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Rechts der Wohn- und Geschäftsraummiete (Stand: 08.02.2026)

Ressort: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)

Welche jungen Menschen sind betroffen?

 

Welche zentralen Auswirkungen hat das Gesetz auf junge Menschen?

Es soll neue Regelungen für Mietwohnungen geben. Diese Regeln sollen vor allem in Gebieten gelten, in denen viele Menschen wohnen wollen. Dort sind Mieten besonders teuer, weil es nicht genügend Wohnungen für alle gibt.

  • Bei bestimmten Kurzzeitmieten gelten manche Mieterschutzregelungen nicht. Bislang war die Dauer für Kurzzeitmieten nicht genau im Gesetz definiert. Künftig soll eine Kurzzeitmiete nicht länger als sechs Monate dauern. Wenn die rechtliche Dauer klar ist, können junge Menschen zukünftig leichter herausfinden, welche Mietregelungen für sie gelten und welche nicht. Zum Beispiel gelten die Regeln der Mietpreisbremse dann ab einer Mietdauer von sechs Monaten.
  • Bei möblierten Wohnungen Das ist eine Mietwohnung, in der bereits Möbel zur Verfügung gestellt werden. Die Wohnung ist zum Beispiel mit einem Bett, Schrank oder einer Küche ausgestattet. sollen Vermieter für die Möbel nur noch einen begrenzten Zuschlag zur Miete verlangen können. Sie müssen angeben, welcher Anteil der Miete auf die Möbel entfällt. Dadurch können junge Menschen leichter sehen, wieviel mehr sie für Möbel in einer Wohnung zahlen müssen. Zudem kann die Begrenzung junge Menschen davor schützen, zu viel für eine möblierte Wohnung zu bezahlen.
  • Bei Indexmieten soll sich der Mietpreis um maximal 3,5 Prozent verändern dürfen. Erhöhen sich die Lebenshaltungskosten im Land stark, darf die Miete nicht um mehr als 3,5 Prozent erhöht werden. Dadurch können junge Menschen besser vor starken Mieterhöhungen geschützt werden.
  • Wenn man seine Miete nicht bezahlt und eine Kündigung erhält, muss man aus der Mietwohnung ausziehen. Die Kündigung soll in Zukunft nicht gelten, wenn die Miete rechtzeitig nachgezahlt wird. So könnten junge Menschen besser davor geschützt werden, bei vorübergehendem Geldmangel ihre Mietwohnung verlassen zu müssen.

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