Versorgungsverbesserungsgesetz

Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege (Versorgungsverbesserungsgesetz – GPVG) (Stand: 06.08.2020)

Was regelt das geplante Gesetz?

Das Gesetz will die Versorgung in Gesundheit und Pflege in verschiedenen Bereichen verbessern. Ein Bereich ist die Geburtshilfe: Es sollen Hebammenstellen in Krankenhäusern durch finanzielle Mittel gefördert werden. Es sollen auch Stellen von assistierendem medizinischem FachpersonalDas sind Personen, die eine medizinische Fachausbildung haben oder Pflegefachkräfte sind. gefördert werden, welche die Hebammen in ihrer Arbeit unterstützen.

Ein anderer Bereich ist die Kinder- und Jugendmedizin: Kinderkliniken oder Krankenhäuser mit einer Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin auf dem LandKrankenhäuser auf dem Land bekommen schon jetzt Geld vom Staat. Wenn in einer Region nur wenige Menschen leben, lohnt sich das Krankenhaus aus wirtschaftlicher Sicht oft nicht. Damit die Menschen auf dem Land aber nicht so weit bis zum nächsten Krankenhaus fahren müssen, werden die Krankenhäuser dort mit Geld unterstützt. sollen in Zukunft mit Geld unterstützt werden.

Welche jungen Menschen sind betroffen?

Von dem Gesetz sind in der für den Jugend-Check relevanten Altersgruppe12-27 Jahre sind junge Hebammen und Entbindungspfleger betroffen. Da mit 99,6 Prozent mehr Frauen als Männer im Hebammenberuf arbeiten, sind sie stärker betroffen. Ebenso betroffen ist assistierendes medizinisches .

Es sind auch Schwangere bis 27 Jahre und ihre Partnerinnen oder Partner betroffen.

Junge Menschen unter 18 Jahren oder ihre Eltern bis 27 Jahre, die auf dem Land leben, sind auch betroffen.

Welche zentralen Auswirkungen hat das Gesetz für junge Menschen?

Das Förderprogramm für Hebammenstellen kann die gesundheitliche Versorgung junger Menschen verbessern, die ein Kind bekommen. Das gilt besonders für die Betreuung auf einer Krankenhausstation während der Geburt. Hebammen müssen oft mehrere Geburten gleichzeitig betreuen. Gibt es mehr Hebammen auf der Station, ist es wahrscheinlicher, dass es eine intensive Betreuung während der Geburt gibt. Da Hebammen häufig Überstunden machen müssen, kann das Förderprogramm möglicherweise auch dafür sorgen, dass die Arbeitsbelastung weniger wird. Das kann bessere Arbeitsbedingungen bedeuten. Wenn es mehr assistierendes medizinisches Fachpersonal gibt, kann das dazu führen, dass Hebammen mehr Zeit für die Versorgung der Gebärenden haben.

Die Förderung von Kinderkliniken und Fachabteilungen für Kinder- und Jugendmedizin auf dem Land kann dafür sorgen, dass es eine medizinische Versorgung junger Menschen in der Nähe des Wohnorts gibt. Das kann sich gesundheitlich auswirken, weil zum Beispiel die Kinderklinik schneller erreicht wird und das Kind schneller versorgt werden kann. Es kann auch bedeuten, dass Kinder und Jugendliche im Krankenhaus einfacher von Freundinnen und Freunden und der Familie besucht werden können.

Interesse geweckt?

Hier kannst du den Jugend-Check im Detail nachlesen, so wie er an das entsprechende Ministerium ging.

Zum ausführlichen Jugend-Check
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