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10. Dez. 2025

Strafrechtlicher Schutz vor K.-o.-Tropfen

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – Stärkung des strafrechtlichen Schutzes vor sogenannten K.-o.-Tropfen (Stand: 24.11.2025)

Ressort: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)

Welche jungen Menschen sind betroffen?

Welche zentralen Auswirkungen hat das Gesetz auf junge Menschen?

Mit dem Gesetz soll die Strafbarkeit Strafbarkeit bedeutet, dass jemand etwas getan hat, das verboten ist. Wenn eine Person etwas Verbotenes tut, kann sie dafür eine Strafe bekommen. Was genau verboten ist, steht im Gesetz. für die Verwendung von K.-o.-Tropfen bei besonders schweren Sexualstraftaten und besonders schwerem Raub verschärft werden. Damit soll eine solche Tat mit mindestens fünf Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden.

  • Das Gesetz könnte den Schutz junger Menschen vor Straftaten mit K.-o.-Tropfen verbessern. K.-o.-Tropfen werden häufig in der Partyszene eingesetzt, kommen aber auch in partnerschaftlicher oder häuslicher Gewalt vor. Deswegen könnten insbesondere junge Frauen betroffen sein.
  • Durch das Gesetz erhöht sich die Strafe für die Verwendung von K.-o.-Tropfen bei besonders schweren Sexualstraftaten oder schwerem Raub. Zukünftig kann man dafür zu mindestens fünf Jahren Freiheitsstrafe Freiheitsstrafe heißt, dass die Freiheit der Täterin oder des Täters eingeschränkt wird, zum Beispiel durch Unterbringung im Gefängnis. verurteilt werden. Die höhere Bestrafung kann abschrecken und könnte den Schutz junger Menschen verbessern.
  • Das Gesetz könnte auch das Verständnis der Polizei gegenüber Opfern von K.-o.-Tropfen verbessern. Untersuchungen könnten dadurch schneller und häufiger durchgeführt werden. Allerdings sind K.-o.-Tropfen nur zeitlich begrenzt nachweisbar. Junge Betroffene müssen sich kurz nach der Tat Hilfe suchen, um die Verwendung von K.-o.-Tropfen beweisen zu können.

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