GAP-Direktzahlungen-Gesetz

Entwurf eines Gesetzes über die Durchführung der im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik finanzierten Direktzahlungen (GAP-Direktzahlungen-Gesetz – GAPDZG) (Stand: 04.03.2021)

Was ist das Ziel des Gesetzes?

In der Europäischen Union sollen im Rahmen einer Reform auch Direktzahlungen Direktzahlungen sind Geldzahlungen des Staates an Landwirtinnen und Landwirte. an Landwirtinnen und Landwirte neu geregelt werden. Damit diese Regelungen auch in Deutschland gelten können, muss ein Bundesgesetz erlassen werden. Das Gesetz soll GAP-Direktzahlungen-Gesetz heißen. Es soll auch geregelt werden, dass Junglandwirtinnen und Junglandwirte Das sind junge Landwirtinnen und Landwirte bis 40 Jahre, die einen landwirtschaftlichen Betrieb leiten. Zum Beispiel einen Bauernhof. finanzielle Förderung bekommen. Ziel des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes ist es zum Beispiel, die Vielfalt in der deutschen Landwirtschaft zu erhalten und die Landwirtschaft für die Zukunft zu stärken.

Welche jungen Menschen sind betroffen?

Von dem Gesetz sind in der für den Jugend-Check relevanten Altersgruppe 12 – 27 Jahre junge Menschen bis 27 Jahre betroffen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb leiten und Anspruch auf finanzielle Förderung für Junglandwirtinnen und Junglandwirte haben.

Welche zentralen Auswirkungen hat das Gesetz für junge Menschen?

Bisher können Junglandwirtinnen und Junglandwirte eine besondere finanzielle Förderung bekommen. Das soll auch in Zukunft möglich sein. Diese Förderung wird Junglandwirte-Einkommensstützung genannt. Es soll dafür auch mehr Geld zur Verfügung stehen. Junglandwirtinnen und Junglandwirte bekommen bisher Gelder für bis zu 90 Hektar Fläche ihrer Höfe. Nun sollen sie Gelder für bis zu 120 Hektar Fläche ihrer Höfe bekommen.

Die Regelungen können bewirken, dass junge Menschen eher bereit sind, zum Beispiel den Hof ihrer Eltern zu übernehmen. Denn um einen Hof zu übernehmen, müssen junge Landwirtinnen und Landwirte oft viel Geld ausgeben. Wenn es mehr finanzielle Unterstützung gibt, kann ihnen die Entscheidung den Hof zu übernehmen leichter fallen. Sie könnten dann auch weiterhin in der Nähe von ihren Freundinnen und Freunden und ihrer Familie leben. Sie müssten dann nicht für eine Arbeit wegziehen.

Wenn Junglandwirtinnen und Junglandwirte mehr Gelder bekommen, können sie vielleicht früher einen Hof übernehmen. Sie könnten dann auch früher mehr Verantwortung auf dem Hof übernehmen und selbstbestimmt handeln.

Wenn Junglandwirtinnen und Junglandwirte in Zukunft Gelder für mehr Fläche bekommen, kann das besonders für kleine und mittlere Betriebe von Vorteil sein. Diese Betriebe haben oft Schwierigkeiten eine neue Leitung für den Hof zu finden. Wenn es dann mehr finanzielle Unterstützung für angehende Junglandwirtinnen und Junglandwirte kleiner und mittlerer Betriebe gibt, könnten sie ermutigt werden, eher einen kleinen oder mittleren Hof zu übernehmen oder neu zu gründen.

Interesse geweckt?

Hier kannst du den Jugend-Check im Detail nachlesen, so wie er an das entsprechende Ministerium ging.

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